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FORSCHUNG UND PROJEKTE

PALÄOLANDSCHAFT DER STEIERMARK UND IHRE BIODIVERSITÄT VON DER URGESCHICHTE BIS ZU ENTDECKUNG DER NEUEN WELT


PalaeoDiversiStyria“ – „Die Paläolandschaft der Steiermark und ihre Biodiversität von der Urgeschichte bis zur Entdeckung der Neuen Welt“ ist ein grenzüberschreitendes Projekt im Rahmen des Kooperationsprogramms  INTERREG V A Slowenien–Österreich 2014–2020, das aus den Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert wird.

Das Projekt verbindet neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus Archäologie, Archäobotanik, Botanik und Archäozoologie mit den aktuellen Herausforderungen in der Landwirtschaft und im Tourismus. Das Programmgebiet umfasst die Steiermark und den nordöstlichen Teil von Slowenien.

Das genehmigte Projektbudget beträgt insgesamt rund 1.320.000 EUR, davon werden 85 % aus EFRE-Mitteln gefördert. PalaeoDiversiStyria startete im Oktober 2016 und ist auf 3 Jahre angelegt.

 


Folgende Maßnahmen sind vorgesehen

1. Identifizierung ursprünglicher Pflanzensorten in archäologischen Kontexten
2. Revitalisierung des Anbaus und Wiedernutzung von autochthonen Kulturpflanzenarten
3. Entwicklung von landwirtschaftlichen Produkten für das touristische Angebot.
 

Die Hauptziele des Projekts sind

  1. Identifizierung autochthoner vergessener Kulturpflanzen auf Basis von archäologischen und paläobotanischen Untersuchungen
  2. Revitalisierung des Anbaus und Wiedernutzung dieser ursprünglichen Pflanzensorten
  3. Entwicklung von kulinarischen Produkten für den Tourismus in der Region


Diese Produkte sollen zu einer unverkennbaren Marke des touristischen Angebots werden und zur Sensibilisierung für das archäologische Erbe der Region beitragen. Im Rahmen des Projekts wird deswegen die Zusammenarbeit der Wissenschaftler/innen mit lokalen Betrieben und Tourismusanbietern besonders gefördert. Damit soll das Verständnis für die Gemeinsamkeiten im kulturellen Erbe und in der kulinarischen Tradition der steirisch-slowenischen Grenzregion gestärkt werden.
 


MONUMENTALLANDSCHAFTEN DER ÄLTEREN EISENZEIT IM DONAUBECKEN - "IRON AGE DANUBE"
 


Die Hallstattkultur erstreckte sich in der Zeit von etwa 800 bis 450 v. Chr. von Nordostfrankreich bis  zum  Nordwesten  der  Balkanhalbinsel und  wird  heute  durch  das  Aufkommen  innovativer Technologien, sozialer Umbrüche und ein Europa umspannendes Handelsnetz charakterisiert. Mit der Hallstattkultur begann sich im zentralen und östlichen Mitteleuropa das Eisen zu etablieren und die Bronze als bevorzugten Werkstoff abzulösen. Der mit dem Eisen erwirtschaftete Reichtum führte  schließlich  zur  Herausbildung  einer  neuen  Oberschicht,  deren Machtanspruch  sich  in befestigten  Höhensiedlungen  und  großen  Hügelgräberfeldern  mit  vereinzelten,  reich ausgestatteten „Fürstengräbern“ manifestierte. Die keramischen und metallenen Funde aus diesen Siedlungen und Gräbern gehören heute zu den wertvollsten Beständen der gesamten europäischen Urgeschichte und sind Highlights diverser Museen.

Trotz  großer  Forschungserfolge  in  den  einzelnen  Regionen  unterblieb  bislang  der  Versuch, die Hallstattkultur bzw. die Epoche der frühen Eisenzeit als europaweites Phänomen klarer zu fassen und  aus  den  gewonnenen Forschungsergebnissen  auch  ein länderübergreifendes Tourismusprogramm  zu  entwickeln.  Dieses  Ziel  verfolgt  nun  das  Projekt „Monumentalized  Early Iron Age Landscapes in the Danube River Basin (Monumentallandschaften der Älteren Eisenzeit im Donaubecken)“,  kurz „Iron-Age-Danube“,  das  vor wenigen Tagen  im  Rahmen  einer  Kick-OffVeranstaltung offiziell gestartet wurde.  Leadpartner  des  von  1.  Jänner  2017  bis  30. Juni  2019 laufenden Projekts ist  das  Universalmuseum  Joanneum. Es ist Teil  des  Interreg Danube Transnational Programme der Europäischen Union und wird aus diesem mit ca. 2.169.200 EUR an Mitteln  aus  dem  Europäischen  Fond  für  Regionale  Entwicklung  (EFRE)  finanziert. Diese Summe macht in etwa 85% des Gesamtprojektvolumens von 2.552.000 EUR aus.


Projektziele

Ziel  des  Projekt  ist  es  in  den  kommenden  30  Monaten  die  Erforschung,  den  Schutz  und  die nachhaltige Nutzung  der  bedeutendsten  eisenzeitlichen  Kulturlandschaften  in  Kroatien (CRO), Österreich (AT),  Slowakei (SVK),  Slowenien  (SI)  und  Ungarn  (HU)  voranzutreiben,  darunter  die Mikroregionen  von  Großklein  (AT),  Strettweg  (AT),  Jalžabet  (CRO),  Kaptol  (CRO),  Poštela  (SI), DolenjskeToplice (SI), Százhalombatta (HU), Süttő (HU) und Sopron (HU). Für die Projektumsetzung haben  sich unter  der  Leitung  des  Universalmuseums  Joanneum  zehn Projektpartner  und  neun assoziierte  Partner  aus  den  fünf  genannten  EU-Ländern  zusammengeschlossen,  darunter  die Universitäten  von  Graz,  Wien,  Ljubljana,  Maribor,  Zagreb,  Budapest  und  Nitra,  Museen  und Freilichtparks  in  Maribor,  Novo  Mesto,  Zagreb,  Százhalombatta  und  Budapest sowie österreichische, slowenische, kroatische und ungarische Denkmalschutzbehörden und Ministerien, Forschungsinstitute und  Tourismusorganisationen.

Einen besonderen Stellenwert im Projekt nehmen archäologische  Geländeforschungen ein, die in den  einzelnen  Mikroregionen  als  internationale  Forschungscamps  mit umfangreichem Rahmenprogramm für Schulen, Gruppen und Einzelbesucher  im Frühjahr und Sommer 2017  bzw. 2018 organisiert werden. Dabei sind Mitglieder aller Projektpartner anwesend, die einerseits vom gegenseitigen Wissens- und Erfahrungsaustausch untereinander profitieren und andererseits ihre gemeinschaftlichen  Kenntnisse  eine breitere Öffentlichkeit  weitergeben  können.  Im  Vorfeld  der Grabungen  kommen  zudem  moderne und  zerstörungsfreie Prospektionsmethoden,  wie  LiDARScans  sowie  Geomagnetik  und  Bodenradar  zum  Einsatz, um  Gräber  und  Siedlungsstellen aufzuspüren und großflächig zu kartieren. Diese Daten bilden wiederum die Grundlage für spätere dreidimensionale  Präsentationen  und  Augmented-Reality-Visualisierungen der  Fundstellen.  Die interdisziplinären Ergebnisse aus den Feldforschungen und die aus den Kontakt mit den Besuchern und Besucherinnen während der  Grabungen gewonnen Erfahrungen fließen dann vor Ort in neue touristische Angebote und Vermittlungskonzepte ein, wie z. B. Schautafeln, Apps oder E-LearningTools.

 

PROJEKTPARTNER UND ASSOZIIERTER PARTNER

Projektträger
LP (AT) - Universalmuseum Joanneum [ https://www.museum-joanneum.at/en/ archaeologymuseum-schloss-eggenberg]


Projektpartner


Assoziierter partner

 

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Ort

Botanischer Garten
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Buslinie : Ruše - Areh - Bellevue - Botanični vrt - Bellevue - Areh - Ruše

 
 
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